Mit überwältigender Mehrheit verabschiedete das chinesische Parlament Mitte März ein neues Investitionsgesetz, das erstmals ausländische und inländische Investoren gleichstellen soll.

Neben der Öffnung des chinesischen Marktes, dem verbesserten Schutz geistigen Eigentums und dem Ende des zwanghaften Technologietransfers sieht das neue Gesetz auch ein Verbot der illegalen Einmischung durch Regierungsbeamte vor.

„Wenn wir Öffnung versprechen, werden wir mit Sicherheit auch liefern“ versprach Chinas Ministerpräsident LI Keqiang. Viele ausländische Beobachter sind jedoch skeptisch. Sie sehen im neuen Investitionsgesetz in erster Linie eine Argumentationshilfe zur Beendigung des Handelsstreits mit den USA und viel Raum für Interpretation in der praktischen Umsetzung.

Im Rahmen unserer kommenden Chinaforum Breakfast Clubs mit dem Titel: „Geht’s GLEICH weiter? – China neues Investitionsgesetz“ schildert Dr. Bernd-Uwe Stucken, Rechtsanwalt bei Pinsent Masons, die Historie, den Inhalt sowie die Auswirkungen des neuen Gesetzes für deutsche Unternehmen in China. Darüber hinaus beleuchtet er die nach wie vor vorhandenen Verbotszonen für ausländische Investoren und wie die europäische Politik hierauf reagieren sollte.

Der Chinaforum Breakfast Club findet an folgenden Terminen und Orten statt:

München: Montag, 29. April von 8.00 – 9.00 Uhr, im Kaufmanns-Casino, Odeonsplatz 6, 80539 München. Im Anschluss gemeinsames Frühstück und Networking mit dem Referenten und den Teilnehmern. Zur Anmeldung gelangen Sie hier www.chinaforumbayern.de/veranstaltung/chinaforum-breakfast-club-am-29-april-in-muenchen/

Die Teilnahmegebühr beträgt 40€, für Mitglieder des Chinaforums 30€. Anmeldeschluss ist der 25. April 2019.